Die Z3ugen der Unschuld

 Kapitel 1:

T3utonik d3sir3

Im Bayerischen Wald. Tannenbesäte Hügel, die ostwärts in Bergen steigerbar sind, in der Nähe von Cham.

Weideflächen zwischen den hohen Nadelbäumen, ungefähr 3 Fussballfelder breit.

In der Mitte vom Tal plätscherte ein Bach, am

Marterl, einem kleinen, mannsgrossen, spitz-überdachtem Kruzifix unter einer tausendjährigen Eiche,

hatten Amseln

ihr Nest im Dachspitz.

Die Amsel-Mutter war eifrig dabei, für die Kleinen Futter herbeizuschaffen.

Es war früher Nachmittag, die Sonne lag bereits tief im Westen, brach durch die Äste der Eiche.

Richtung Sonne gewandt flatterte unsere tapfere Amselmutter, bis an dem Waldesrand, wo sie plötzlich ein Knacken vermerkte!

Sie machte schnell kehrt, sie wurde mit einem Fernrohr konfrontiert!

Durch seine 2 Kreisrunden Öffnungen folgte es den Vogel, der im hohen Bogen aufflog und Schlinger

durch das Feld machte.

Deprimiert schaute der Jägermeister Wilfried Schnorsch, auf seinem Hochsitz, über das Feld, zur

Eiche gegenüber.

„Gut so“, miente sein Sohn Christopher: „Hast du immer noch keinen erwischt!“

Schnorsch lag in der Schiesscharte, schaute verbissen auf das Feld, er kochte nun richtig vor Wut,

von seinem eigenen Sohn gedemütigt zu werden!

„Was soll aus dir werden, Junge?“ rief der ältere Jahrgang.

Christopher sass neben seinem Vater, auch in Jägertracht, doch lustlos sein Gewehr in der Scharte

nebenan, fast schon schräg zum Gewehr des Vaters, zusätzlich mit Margerite bestückt!

Statt beide Hände am Gewehr und Kolben an der Schulter gedrückt, wie sein Vater, konnte Christopher überhaupt

kein Gewehr halten. Er spähte zum Funkmast auf die Nadelkuppe gegenüber, posierte wie eine Mischung aus

Arnold Schwarzenegger in Terminator und Will

Smith aus Men in Black an einer UZI, und nahm die Saturnring-ähnlich Antennenspitze ins Visier, wie,

als hätte er die Legitimation erhalten, ein U.F.O., in Gestalt der

Saturnring-Spitze, abzuschiessen! „Okay, Jake, holen wir die Kakerlake da runter!“

Doch statt die Schüsse realistisch darzustellen, imitierte er: „Bum bum bum!“

In diesem Moment platzte den rotangelaufenem Vater der Kragen, laut polternd stach er hoch und schaute

seinem Sohn tief in die Augen: „Was meinst du, was aus dir werden soll, Junge?“

Christopher erschrak.

Wie in einem Hollywoodfilm wurde nun das Wetter schlecht, fast schon stürmischer Wind blies durch die

Tannen-Wipfel, die zwei Jäger gegenüber, Christopher schielte auf da Feld, die Amsel zeterte, an ihrem

Nest, ein Raubtier in der Nähe, womöglich einer der seltenen wildlebenden tschechischen Marder, der

Rehe vor sich hertreibt.

Da fegte Schnorsch Christopher eine. „Jetzt nicht!“ meinte Schnorsch wutverbrannt: „Du glaubst wohl,

dass dein alter Vater das alles aus Liebe erträgt? Mir liegt nichts am Landsitz! Ich bin

eh schon ein gebrochener Mann, mit einem Sohn wir dir!! Ich geh zur Schwieger und verkauf das Teil und

du erbst gar-nix!“

so launisch wie das wetter.

„Du bist so gemein, pa!“ miente Christopher und stolperte heulend vom Hochsitz, rannte in den Wald,

doch 20 Meter entfernt schrie sein Vater: „Das ist nicht so gemeint! Es tut mir leid!“

Christopher stockte, blieb kurz stehen.

Da rief sein Pa: „Mein GPS piept! Uns ist was in die Marderfallen gegangen!“.

Christopher kehrte um: „Bei den Fallen musste ich wenigstens kein Tier töten!“ dachte er sich. Ausserdem

wusste er nicht wirklich weiter, sein Vater kann die Entschuldigung nach Heimbringung des Fanges

wieder zurücknehmen! Es machte ihn leicht nervös!

Weil eigentlich will er die Tiere wieder frei lassen.

Er hatte auf dem Nachbarhof den „Roten fuchs“, ein Pferd, vor dem Schlachter gerettet, weil er das entzündete

Bein heilen konnte.

Sonst wäre es „wirtschaftlich untauglich“ geworden und eben geschlachtet!

Somit konnte er Zeit gewinnen und irgendwann dem Wirtschaftskreislauf gänzlich entziehen!

„Aber wie stelle ich es bei den Mardern an?“ dachte er sich.

Eilig trafen sich die Männer am Waldesrand, stapften über die Wiese in das waldstück gegenüber.

Es war Abend, die Mücken flogen tief, es wurde dunkler als gewohnt, der Winter schien früher zu kommen,

als befürchtet.

Es brausten Sturmbö durch die Wipfel des gegenüberliegenden Kiefern-Waldes, der Unterholz-Trittsicher-

erfahrene Wilfried eilte vorraus: „wir haben die Taschenlampe vergessen, beeil dich!“ rief er.

Christopher kam nur schwach nach. Sein Vater schrie, nun beschleunigte sich auch Christophers Gang!

Überascht standen sie vor dem Käfig mitten im Walde, in dem grosse,

schwarze Schatten gefangen schienen. „Marder?“ fragte der kleine, dickliche Blonde.

Dies riss Wilfried aus seinem Staunen, er drehte sich um und gab dem Jungen eine Ohrfeige: „natürlich

nicht, du Quatschkopp!“

Sonst waren ja immer Hasen, oder Füchse, in der Falle.

Aber es war kein Marder! „ES sind Höllenhunde“ meinte sein Vater: „Gottverdammte Höllenhunde!

Lebend! Mensch, haben wir ein Schwein!“

„Ein Höllenhund ist ein Schwein?“ fragte Chris.

„Mensch, jetz pack an du hirnhappler, hintervotzgt!“ rief Wilfried und drehte sich ärgerlich im Kreis!

Griff zwei der im Laub versteckten Tragestanden des Käfigs und wie in einer Sänfte wurden die 3 Wölfe,

im eigentlich viel zu kleinen Käfig, zur Jagdhütte, in den strohtriefigen Stall gestellt. 2Schummrige 60Watt-Birnen glommen von draussen in den Stall hinein. Wilfried nahm ne Taschenlampe.

Drausssen war es bereits dunkel: „Mensch, ist das ein Wetter“ meinte Wilfried: „I werd narrisch wenns die Wölfe von diesem institut im bayerischen Wald, bei Schwandorf sind´s..“

Christoph ergänzte „Wie in einem Horrorfilm“ , mit Begierde für das Bizarre. Aber auch shockiert: Versuchstiere!

Als er mit die Kiste absetzte und wie er das mit dem Horrorfilm meinte, kläfften die Wölfe erneut, mit ganzer

Puste los.

Es waren 4 Wölfe an der Zahl, 3 graue kleine Wölfe und ein mächtiges schwarzes Tier, etwa in der Grösse ausgewachsener Schäferhunde, sprangen mit allen Vieren, fast schon wie Katzen, an das Gatter. recken ihre Schnauze zwischen die Stäbe, drückten ihr Gesicht so weit durch, wie nur ging. Das betrachtete Christopher kurz mit Furcht und Abscheu, um sich zu vergewissern, dass der Käfig geballte Wut aushält! „Die Stangen könnten halten, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich mir nun wirklich keine Sorgen machen muss….“

Aber das Unbekannte, gefährliche, reizte ihn ja, machte ihn narrisch, aber beim Anblick eines besonders grossen Tieres, dass verstörend ruhig in der Mitte des Käfigs stand und ihn mit den gelben Augen direkt anschaute, dachte er sich irgendwie: „Perversion, ich bin Pervers, das ist alles irgendwie zu hoch für mich!!“ und wandte den Blick ab.

Die Grauen bellten ihre Wut durch die ganze Hütte!

Da polterte im hinteren Bereich der Scheune eine Tür auf! Einem gelandetem UFO gleich, steriles Licht aus einem hochkantigem Rechteck den Männern in den Augen wehtat, die Silhouette einer gelockten, rundlichen Frau um die 50 hob vor einem küchenähnlichen Raum ab, der direkt an der Scheune angrenze:

„Ma pfui, wos hier los??“ fragte sie zornig, begleitet vom Zugwind, der für Wilfried in Form mit zu Boden klirrenden Sensen fast ein Gehörsturz war, Porzellangefäße auf dem Estrichboden der Scheune ihre Existenz als Scherben fortführen durften!!

Der Jäger schloss die Pforte zum Stall: „Die Wölfe spüren Angst ganz instinktiv“ meinte er zu Christopher und wischte sich den Schweiss von der Stirn:

„Du empfindest zwar Horrorfilme als spassigst Amüsant, aber die Wölfe merken anscheinend, dass du

eigentlich Angst hast“.

„Oder einfach so, an sich narrisch sind“ ergänzte Christoph: „Unsog bitte nicht, wie ich fühle, das kann ich nicht ab!“ und sah auch die Silhouette im hinteren Schäunenbereich, die passiv dastand: „Mamma, Bitte, sag´ doch was!“

Mutter blieb schweigsam.

Wilfried lief auch nur lediglich der grellen Sonne des bayerischen, gottgedankten Wohlstands entgegen, in die Küche, mit ihren vielen kleinen blauweisskarierten Fähnchen, und ging zur Mutter hin, in die

Stube, nahm sie vorsichtig von der Schwelle, knallte die Tür zu.

Nun stand da Christopher, die Wölfe bellten ihn an, Christopher gedanklich zerrissen, traute sich nicht zu seinem

cholerischen Vater hoch. „Au weia, jetzt habe ich ihn g´reizt!“ dachte sich Christoph: „Ist das nu obernarrisch oder bin i i i bleed? ? “

Aufgeregt lief er hin und her. Die Wölfe machten ihn nervös, er hatte das ewige kläffen satt!

Er lief die schmale Leiter zum Heuboden hinauf, der wie ein Palisadengang an der Stallwand gleich, um den Käfig, im Zentrum des Stalls, herumführte! Er fasste sich ins sonst so saubre Haar „Ich will, kann aber nicht reden, werd nicht baechtet, oder ist doch alles Unsinn?“ Dann schrie er: „seid endlich still!!!!“ und schleuderte einen Mistgabelstiel auf die Wölfe.

Die Hunde kläfften wie wild! Er schrie: „Seid endlich ruhig!“

schrie er. Doch die Wölfe bellten lauter & lauter!

„Ich werde beweisen, dass ich aus dem Holze des Vaters bin!“ drehte sich hektisch umher und tastete im Halbdunkel des Stalls nach weiteren Gegenständen. Er wedelte mit einem Traumfänger: „Was ist das schon wieder?“ schrie er, „Wo kommt das her?“ und warf es auf die Wölfe. „Ich will ein echter Jäger sein!“ und holte einen Teereimer hervor: „Ihr Bestien seid schwarzer Abschaum!“ brüllte er und übergoss den grossen, der bislang still geblieben ist, damit!

„Wumm!“ Der Blitz erhellte von außen das Scheuneninnere, eine mächtige Gestalt schoß im fastdunkel aus dem Käfig bis fast zu Christoph hinauf!

Oder täuschte er sich?

War es der stroh-Sack, der baumelte?

Aber er wirbelte um sich auf dem Heuboden, riss sämtliche Zangen, Nägel,

Fuchsschwänze mit sich, ein Fenster klirrte, irgendwo.

Die Tür schlug auf, er sah Schatten heraustreten.

„Verdammt, ich halluziniere…“ schrie er, verlor das Gleichgewicht, alles schrammte an ihm vorbei, was oben war,

er landete auf heu, es laut raschelte!

„Binich betrunken?“ dachte er sich, verlor komplett das Gleichgewicht, war zuletzt noch zwischen Heu, dann waren die Sinne fort.

Grelles Licht!

Die Scheune? In Flammen?

„Die Wölfe! Sie Kommen!“ schrie er.

Sie kamen nicht. Hände mit weißen Ärmeln drückten ihn auf ein weißes Bett zurück.

Aber Neonlampen eines Krankenhauses brannten ihm in den Augen!

Er wollte die Augen schließen, aber es brannte durch die lider, er drehte sich vor dem grellen Licht weg.

„Ruhig!“ mahnte die Stimme eines unbekannten älteren Herrn: „nicht bewegen!“

Christopher spürte Schmerzen in den Beinen, dennoch scherzte er, um es zu ertragen: „Papa, hast du die Küche schon gestrichen? Ich bin so geblendet von strahlendem Weiss!“

Ein gekränktes, dennoch belustigtes Lachen zu seiner Rechten, aber eher gekränkt: „Es tut mir leid!“

DEr 26-jährige Chhristoph vernahm das Stechen im rechtem Oberschenkel.

„aua“ sagte er.

„Alles ist gut“ erwähnte sich die Stimme des Unbekannten erneut und jemand streichelte seinen linken Arm, dass ihm wohlig wurde.

Jemand berühte seine rechte Schulter. „Sind Starcks zu Besuch?“ fragte er.

„Starcks sind nicht zu Besuch!“ Eine andere, weibliche Stimme meinte: „Es geht dir gut“

Kein Wort von dem Wölfen, kein Wort dieser Wildnis.

Da kam ein älterer Herr mit warmherzigen Stimme in seine grellbeleuchtete Weisse. Ein eher-Typ mit grossem Brillenglas und streng nach hinten gekämmten Resthaar und warmhezrigen dunkelblauen Augen: „Sie sind nicht im Himmel!“ meinte er.

„Habe ich das etwa gefragt?“ reagierte der Junge genervt.

Antwort: „Sie dürfen sich aufrichten“.

Er war im Innern eines weissen Blocks, der glatt nach Farbe zu schreien vermag.

Davor, fast schon unbedeutend, sass ein ängstlicher, alter Mann, seinen Sonntagshut in den gefalteten Händen geknittert.

„Vater??“ fragte Christoph. So hatte er ihn noch nie gekannt, daneben die Gelockte. Er fühlte, es kann ihn alles so „Egal“ sein, obwohl da einer war, der seinen Hut zerknitterte und wimmerte.

Er drehte sich um, 3Menschen zu seiner rechten, 3 zu seiner linken, wie ehrerbietend lag er da.

„Sie haben sich nix gebrochen“ meinte die junge blonde SChwester.

Christopher spürte auch einen Verband um den rechten Fuss.

„Sie sind nur unter Schock“ meinte der Warmherzige: „Ein paar Prellungen, nichts weiter, sie können nach Hause gehen“

Seine Eltern lächelten ihn an. Haben die nicht mitgekriegt, wie er seine Wut an den Wölfen abreagierte? Und dann soll er noch nach Hause?? Wieder Schweinshaxe??

Christoph sah in seiner Phantasie US-Hochhäuser, in deren Chefetage er mit einer Punkmieze sitzt,

als Chefbuchhalter einer Plattenfirma in Berlin: „Das ist mein Weg“ dachte er sich, packte seine Sachen und sah die zerstörte Scheune und den darin befindlichen, offene Wolfs-Käfig.

Es hiess, der Sturm habe in der scheune alles umgeworfen – so wohl auch den Käfig. „Noch mal Glück gehabt“ dachte er sich. Aber die Wölfe, die liefen frei rum!

„Aber in der Stadt, wo ich eh hin will, bin ich sicher vor denen“ dachte er sich.

Und studierte BWL in Berlin.

Was in Bayern geht, da ist mir alles so egal!

 

Zweites Kapitel:

A new World 3ra

Chriss seine Freunde, die er noch in Bayern hatte, brausen Gott als die „grosse gekünstelte Freundlichkeit auf“ und „es möge stets hell für Gottes Auge sein. Diese ganze Region ist eine Kulissenwelt“ meinte Kiffkumpan Rudi.

Gott und Jesus blieben aussen vor, denn nun begann eine new world era:

„wir wollen saufen, saufen saufen! Atzen-Pogo, alles logo!“ war die Devise.

Kiffkumpan Rudi interessierte leider nicht Christophs Frage, was ein Traumfänger ist, dieser Traumfänger, wie er ihn am Abend im Stall, mit den Wölfen, auf dem Hof seiner Eltern vorfand.

Und wenn Chriss doch über Religion philosophieren wollte, hiess es schlicht: „Gott gibt es nicht!“

Das ärgerte Chriss, aber wo sollte er hin? Was sollte er machen?

 

Religion galt als uncool, verstaubt, prüde…

Traumfänger sind, so weit Chriss wusste, aber was „indianisches“, also „Menschen, die spirituell mit Tieren lebten“, was in zusammenhang mit seinen Eltern wirklich interessant gewesen wäre.

Aber dieses Interesse an Spiritualität war irgendwann vergessen, im Bann der Großstadt!

 

In der Stadt war er mal in Sorge um den Erhalt seiner Freundschaften, von denen er eigentlich abhängig war und mal auf Party und zwischendurch am studieren… und bei Fernseh-Abenden räkelte sich die unerreichbare Nena auf der Bühne in gigantischen Traumfängern und versuchte, trotz ihrer eigentlich identitätsprägenden 20Jahrpremiere, auf der neuen Strobo-Pop-Atzen-Party-CD Lady gaga nachzuahmen.

Rudi & Friends hoppsten das nach!

 

Die Ersatz-Spiritualität! Minirock und Lippenstift meets baggy-trousers und berliner mode-label. Aussehen war in, Labern war out! Chriss wollte seine Jugend nicht vergeuden !!!

Ihn elektrisierte Berlin, es war der Rhythmus: es hiess „Nazis Wegbassen“, eine Devise aus Kreisen, in denen Christopher sein soziales Ersatzheil und „neues Land“, jenseits von Familie und Bayerischer Miefigkeit, sah. „Tanz als Protest! Where I can not dance, its not my revolution! Keine Nazis, Hunde, Sexisten, Antisemiten! Gegen jede Leitkultur! Gegen jeden Antisemitismus!“ Gegen die deutsche Miefigkeit, für die neue Plattenkarriere in Berlin. Am besten noch einer sein, mit dem man nicht nur cool saufen konnte, sondern auch irgendwann buch haltern konnte.

Also einer, der nicht nur cool aussah, sondern doch noch was wo im hirn hatte. So stellte Chriss sich das alles vor.

Doch einige meinten: „Du musst singen – warum willste denn buch haltern? Das machen doch nur irgendwelche normalos. „Normalos“, der Szene-Neusprech für das Schulhof-Schimpfwort „Streber“ !

Aber er stand dazu, dass er Buch-Haltung machen wollte. Es war einfach so. Er fand das cool!

Er hatte einen Hintergedanken: Er wollte sich selbst bleiben, ein bisschen echte Anarchie.

Auf diese Ausstrahlung setzte er.

Das waren Chriss seine Gedanken dazu! Irgendwie kombinierte er das mit neuer Markenkleidung. Also voll der Undogmat!

Links & trotzdem cool wollte Chriss sein! Wollte er zu erst. (??Das befriedigte sein Ego??) Aber Tierrechte?

Dafür war leider keine Zeit… Langweilig, sagte er ! Er wollte turbo! Schluss mit Niedlich! Karriere, Geld!

Es hatte irgendwie seine eigenen Sinne manipuliert – die tolle Erfahrung bei den Partys, die leider auch oft unpolitisch waren, liessen seine eigentlichen, weltverbesserischen Ansichten, irgendwann untergehen. „Die Welt wird eh untergehen“ hiess es meist lapidar. Und „Nerv nicht mit diesen Zeug“, oder „Versuch nicht, mich umzudrehen“ !!!

Also, er musste zu erst irgendwo angepasst für seine Zukunft, Karriere, sein, aber andererseits plagte ihn schon, wie er jemals seinem Jäger-Vater was von Veganismus erzählen soll. Er verdrängte es. Es war irgendwann bloss nur noch das „Gefühl“, die Angst, den Hof nicht übertragen zu bekommen!

Diese Angst versuchte er mit seinem Karriere-Willen zu überdecken: „kaufe ich das Hof halt, wenns Pa nicht passt!“

Wer ist denn jetzt der bessere Jäger? Ich, oder er ?? Wir werden ja sehen.

 

3. Kapitel:

Run4w4y durch den tr3pt0wp4rk

Christopher, 28jähriger Sohn eines mittelständischen Unternehmers aus Bayern,

Jägersohn, ging mit Rüdi in Berlin nun endgültig BWL studieren.

Die für Christoph oft romantisch-tannenbewaldete Hügellandschaft um Cham im bayerischen Wald wich, in seinem Verständnis, zu grauen, bewohnten, riesigen einzeln freistehenden Basaltsäulen, gleich seiner Klassenfahrt zum Vogelsberg im Taunus. Aber es waren Wohntürme am Ostbahnhof, Platte vom fensten, ostalgisch, seine neue Heimat, fast direkt am angesagtem Club Berghain!!

Juchuu! Ich wohne in einer Basaltsäule!

Die TU Berlin machte auch keine Mucken aus den Früchten des braven, etwas unsicheren gut-Ansätzen des tierrechtlich befeurerten Jägersohns im Auswahlverfahren !

Es gab viel zu sehen, viele viele neue Leute, viel zum Ausprobieren, in fast jeder Nische eine neue Welt. Uns wenn´s mal nicht gut läuft, es gibt ja noch genug andere Orte, die ein junger Mensch entdecken darf!

Begeistert von den guten Informatik-Kenntnkissen Christophs im hippen Grossrestaurant „Baiser“ des Myk-Flagtowers, am Hermannplatz, der bei einem Programmfehler im Betrieb das System retten konnte, hatte er grosses Glück!

Er durfte 1 Woche auf Bewerbung angestellt werden!

Da tanzt man gerne vor Freude! Strobo-Pop, Strobo-Pop!

Spontanparty war angesagt!

Rudi, sein Schulfreund, outete sich in Berlin als Schwul und lief in trashigen rotlackklamotten, Mia imitierend und Ghettoblaster im Einkaufswagen und der anderen Bayernclique und allen andern, die plötzlich Zeit hatten, um die Blox!

Hipster-Migranten und Kreuzberger Punker auf dem Weg von der Köpi zum Tommi-Weissbecker-Haus:

Alle Hände hoch, alle Hände hoch! Auf der Tanzfläche herrscht krieg!

Küsse von allen Seiten. Bier spritzt, als sei in der Spätfrühlingshitze ein erfrischender Schauer eingesetzt. Der knallote, aufblasbare Moby-Dick-Pottwal mit stilisierter Wasserfontäne einer vorbeikommenden Familie stach zum Luftholen an die Oberfläche und floss vergnügt mit seinem Honigkuchenpferdlächeln auf einem wilden Meer der hochschlagenden Hände und tauchte unbeschadet wieder in die Tiefe, ins feucht-fröhliche Vergnügen, den buntesten, schillernsten Farben.

Ins Reich der Rosa muscheln, umströmt vom Aqua Alba und Tequila Sunrise.

gechillt.

Nieselndes Wasser der spritzpistolen brachen sich in der prallen Sonne, benetzte die zwischendurch aufgesetzte Brille.

eene meene beene, es rappelt im geläände, eene meene beene, wir werden alle schwäne…

Christopher war ein guter Jäger, hatte mit seiner Harpune schon ne Schnecke drangehabt: „Yuhuu, hier sind sie so schön offen!“ Offener, als die Polizei erlaubt!

Diese wurde rechtzeitig bemerkt und die bunte Flutwelle, die vormals die Pannierstrasse, anschliesend rechts in die Kreuzberger Reichenberger Strasse einbog, ergoss sich nun Richtung Görlitzer Park, in dem die Einsatzwagen nicht folgen konnten!

Die Pumpkraft der vielen hochschlagenden Wellen war vielseitig. Mal hiess sie Strobo Pop, Lady Gaga, dann Westbam, Tesla Boy, Fad Gadget (Was dem ganzen den einen entscheidenen Schub gab) und dann Modern-Talking! Uh, ist die Party schon vorbei??

Die Welle zerstreute sich auf der Liegewiese im Treptower Park.

Plötzlich rettete jemand die Pumpe mit diesem „Spaceman-Lied“, dass den übervollen Wellenreiter mit der Harpune nun an exotische neue Landen mit bezaubernden Meerjungfern erhoffte.

Er war mit seinen Mitschülern auf „Fleischbeschau“.

Viele kamen ihn wie ausgelutsch vor, er wollte böse sein, wollte eine Jungfrau schocken!

Da fand er auch was vergleichbares, an der Spree, mit der Staffelei, auf Hanfleinwahn pinselnd, eine Interessante, fast schon biedere, aber immer noch hip genug für christions geschmack, spindeldürre junge hochgewachsene Frau, im blauschwarzgeschecktem Rüschenhemd und hautengen Leggins, in sich ruhend, im Seitenprofil.

Stoppelkurze, blonde Haare, aber sehr mager.

Aber die weisse Haut war fast der volle knockout! Das turnte ihn erst richtig an!

Er hatte das Gefühl, sie zu belästigen.Er wollte höflich seinund lallte: „Ganz egal! Es ist ganz egal“ lallte er.

Sie liess sich nicht beeindrucken, fühlte sich nicht angsprochen. Ganz ihrer Arbeit verpflichtet.

Sie ging dem mit voller, merklicher Begeisterung nach, lächelte, chriss sah ihr das an!

Er hielt inne, Chriss war wie erpicht von ihrer präzisen Pinselführung, die auf dem bereits gemalten oberen rechten Viertel des Bildes fast realistische Blätter zauberte, auf dem ersten Blick verstörend in der Echtheit.

In der Bildmitte 3 andeutungsweise Ovale, wie als ob, auf einem Ast sitzend, die Elfe, mit ihren 2 grossen Flügeln und ihrer elfenbein-Haut das höhere Wesen offenbart, dass dem Durchschnittskonsumenten beim Anblick vermeintlicher Aussenseiter verborgen bleiben könnte!

Christophers Blick schweift auf die malende Hand, die an betreffender Stelle ansetzt, fuhr die Arme hoch, zu den rüschengedeckten Schultern der märchenhaften Fremden. Der Kopf strotzte heraus aus dem wilden, aber gleichmässigem Rüschenmeer, in dem sie bei Wind zu schwimmen schien. Sie trug einen kleinen, silbernen „Root“-anhänger, was für viele einfach als „Hippie-Sysmbol“ gilt! Das sah auch fast aus wie ein Traumfänger!

Malerisch brach die Sonne durch die Äste.Das war alles sooo schön !!! Doch womöglich wird ihm die Schönheit gleich vergehen, wenn die angebetete ihm einen Korb gibt.

Aber sie weckte ihn ihm irgendwie alte Indianer-Gefühle, die Natur ist soo schön, er fragte einfach: „Hey Indianerin, die weisse Haut ist der totale knokout!“

Fand er nun eine echte Nena-Disco-Squaw?

Doch sie reagierte nicht. Versteht sie, was er meint ?? War sie so alt wie er? Oder eine jung-gebliebene??

Dass Christopher längst nicht mehr Karl-May-Generation ist und dank der Verfilmung von „der Schuh des Manitu“ und anderen Filmen wie „Herr der Ringe“, oder speziell „Avatar“, der 23-Jährige so individualisten mit diesem bunten, schillerndem adventure-phantasy vergleicht, ist kein Wunder! Indianer sind für ihn drachenreitende, elfenartige, zauberformeln sprechende Helden. Ein total-Verzerrtes-Indianer-Klishee hat er, wo Indianer auch mal, wie im Schuh des Manitu, in echt schrillen Klamotten, wie n rosa Poncho rumrennen. Daher ist sein Ansprechversuch selbstredend!

Womöglich fehlt nur noch eine Feder für den tapferen Krieger! Da hat er wenigstens aufgepasst! Jeder Krieger trägt Federn!

Jetzt Ein Schluck aus dem indianderblauen, mutmachendem.. …Wodka Gorbatschow, dachte er sich und legte erneut los:

„Die Haut ist gut getroffen, fast wie im Echt, eine Elfenbein-Gruftihaut. Phantastisch. Wie eine Elfe aus einem Märchen. Indianer-Elfe; eins des Waldes, der Bäume, Vögel, Wölfe.. !“

Sie reagierte, drehte sich ruckartig zu ihm hin:

2 leidenschaftliche, fast traurige, aber energisch flackernde grüne Augen schauten ihn an und feuerten erst dominant-abweisend, dann total erschrocken, ihn an. Die Augen waren dick mir schwarzem Kajal gerahmt, gingen in blauen Lidschatten bis zu den Augenbrauen über. Zartrosa-dezent-glitzernden Lippenstrift!

Da griff ihn jemand von hinten an, da warf ihn ein anderes Mädchen auf die weiche Wiese, ein braungebräuntes Alkoholgesicht hülte seine Sichtfläche in lange, braune Haare: „Ich bin deine Wölfin!“ fauchte es.

Christopher erschrak! Er stieß das Mädchen von sich, rannte über die lichtgeflutete, mit hundertlährigen Eichen und ‚Pappeln gesäumte Spreewiese des Treptower Parks, verlor sich in Rosengarten-Labyrihthen, blieb an fragilen Gaslaternen des Strassenrands hängen, erschrak vor einem zwischen Eichen auftauchendem Triumphbogen: „AAAAAAAH! Der Wolf! Der Wolf!“ Er rannte einmal um das Mahnmal herum und lief zögernd, aus der Puste, zur Wiese zurück. Die Sonne hatte sich zwischen wolken verzogen, in der Ferne, an der Spree, packten die Freunde ihre Sachen zusammen. Eine starke, kalte Windbö signalisierte, dass die Party gelaufen war.

Rudi, noch in seinem roten Rock, der das Soundsystem notdürftig mit einem blauen Sack vor eventuell einzusetzenden Regen schützte, erblickte beim Überspannen seinen Freund: „Hey Christopher,ich hab dich schon vermisst!“.

Der Transvestit lief besorgt ihm entgegen, fiel ihm um die Arme und knutschte ihm leicht am Nacken ab.

Da wehrte sich Chriss: „Lass das, du Schwuchtel!“

Rudi: Erschrocken.

„Okay, okay, war nicht so gemeint, war ein Reflex!“ meinte Chriss.

Rudi fragte erschrocken: „Ja, so kenne ich dich noch gar nicht!“

„ und ich dachte erst, du hättest dich an das Schwul-Sein gewöhnt!

Chriss packte sich am Kopf, zitterte vor Kälte, der Transvestit gab ihn sofort ein schützendes wolliges Orangenes Mäntelchen! Der Hetero klammerte den Stoff fest um sich: „Ich befürchte, ich hab Wahnvorstellungen!“

Rudi streichelte besorgt über den kopf des Jägersohns: „Doch nicht jetzt, wir wollen noch ins Kiki Blofield..“

„Doch, jetzt“ entgegnete Chriss, typisch, wenn er was will, weil: Es ist alles egal!

„Ich will nicht von meinen Alten abhängig werden und will ein guter Jäger sein! Mein eigener Jäger! Ich brauch ne anständige Frau! Ne anständige Frau, keine Wölfin!“

„was nervst du mich denn jetzt damit voll?“ fragte Rudi: „Du weisst doch, wie ich gepolt bin..“

Chriss liess die Arme hängen, das Laub schien von den Bäumen zu fallen. Er fror, trotz seiner Jacke!

Die anderen gehen getrennte Wege, die einen auf der Stralauer Brücke, nach Friedrichshain, wo Chriss selber wohnt, die anderen zum S-Bahnhof gerade aus und wieder eine andere Gruppe zurück zum Hermannplatz, ins angesagte Kreuz-Kölln!

„wo gehn die denn alle hin?“ fragte Chriss.

„Kurz nach Hause, sich was warmes anziehen und kommen dann auch ins Blofield!“ antwortete der keicht forsch musternde Rudi: „Willste´n Wodka?“

„Gern“ antwortete Chriss, der gewohnheitsmässig nie Rudis Gastfreundschaft ausschlug.

„Wir steigenin ein Taxi“ und lef zur Strasse: „TAXI!!!“

Im warmen Mercedes sah die Welt schon ganz anders aus. Eng eiander gekuschelt wärmte sich die Männer-Bekanntschaft im super-konfortablen weichem Sitz und trank Wodka.

Das Taxi fuhr an, draussen klatschen die Regentropfen an der Scheibe, der Ghettoblaster fand kurzerhand im Kofferraum einen Platz.

Wohin soll die Reise gehen?

6 Ins Sundström. Erstmal einen warmen Kaffee trinken.

Rudi erwärmte mit seiner herzlichkeit den ganzen Raum, der migrantische Taxifahrer lächelte, es dudelte türkische Folklore, in rasanten Kurven gings nochmal durch den Szenekiez, einige Menschen erkannten Christopher im Taxi wieder und winktem ihm zu.

Dann rannte jemand vollverpeilt über die Strasse, aber noch, dass der Taxi driver echtzeitig bremsen konnte.

Der Verkehr ging weiter, niemand ist zu schaden gekommen.

„Der Wolf!“ schrie Christopher! Mit einem Mal war die ganze Feierlaune dahin!

Rudi drückte ihn doller, Chriss zuckte zusammen und rief: „Aber küss nicht, ja??“

„Keine Sorge“ meinte Rudi: „Diese Phase haben wir alle Mal“

Christopher hatte im suff interessante Beherrschung: „Ich bin zwar tolerant, aber nicht Schwul! Gerade wer für sexuelle Freiheit plädiert, sollte erst recht…“

Mit senkender Handbewegung beruhigte Rudi ihn.

„Ihr Freund ist intelligent“ rief der Taxifahre Rudi zu. Rudi konnte nur lachen, fasste sich dann: „Ja, danke, dass sie das sagen, auch mal wieder wahr!“

 

Rudi, mit seinem blaugeschminkten Augen, sah Chriss an: „Darum bist du auch so unwiderstehlich“ und kratzte Chriss leicht über den Unterarm, aber zog, wie auf ein unsichtbares Zeichen hin, die Hände ruckartig wieder weg: „Okay, ich werde mich zügeln“ meinte er im unterschwellig-lustvollen Ton.

„aber was ich sagen wollte“ meinte Andi in seiner typisch schnattrig-tuntigen Stimme& biß beherzt in ein Vegan-Plätzchen: „Glaubst du etwa nicht, ich habe psychische Probleme? Die haben wir alle mal! In Bayern litt ich auch die ganze Zeit unter Verfolgungswahn, die Nazis und so, ständig wollen sie in Nordostfranken und der Oberpfalz ihre Vorschriften erlassen….“ und drückte an dieser Stelle Chriss besonders doll „.. wie männlein und Fraulein sich zu kleiden haben! Da kann ich in Drag nicht raus gehen, die haben sogar mehrmals Molotovs an unsere Kneipe geworfen, das gibts hier in Berlin natürlich nicht! Ganz zu schweigen von der Kirche! Die brausen Gott als die grosse gekünstelte Freundlichkeit auf, jedenfalls die, die ich kenne. Wenn sie sagen, Gott ist in ihrem Herzen und offen für alle, aber nicht für uns Schwule, dann will ich Gott auch gar nicht kennen lernen“

Er zog mit schwarzen Lippenstift und Schminkspiegelchen nach und rümpfte die Nase…

„Noch heute kriege ich das Kotzen vor diesen protzigen, gottgewollten Mannsbildern mit breitem Kreuz, riesen Muskeln.. ..da bist du dein Leben ja nicht mehr sicher.. ..und das gibts natürlich auch in Berlin! Aber nicht so viel!“

„Äh..“ meinte Chriss.

„und deine Miezen..“ meinte Rudi: „die hast du natürlich überall“

Das ist aber nicht das, was Chriss bedrückte.

Er fühlte sich soo allein. Er fror.

Entkräftet rief er: „Er will nach Hause“.

Sie passierten nach kürzeren ampelstaus das „multikulturelle Zentrum Kottbusser Tor.

Da lief eine Demonstration in der Adalbertstrasse, einem engen Graben zwischen hohen dichtgeschlossenen Berliner Mietskasernen, schielte in leiser, verschmerzer verzückung darauf:

„Oder hier was verändern“

„Willst ein Plätzchen?“ fragte Rudi. „Gerne“ erwiederte Chriss.

Christopher nagte sein Gewissen: „Bin ich mal ganz ehrlich: Mit Wölfen meine ich keine Mödchen, sondern echte Wölfe..“

Rudi riss erstaunt die Augenbrauen hoch: „WAS?“ und knurrte scherzhaft.

Chriss gab Rudi einen leichten Knuff: „Lass das“ und meinte:

„Ich hab kein Mädchenproblem, denn ich bin intelligent genug, aber auch nicht eingebildet.

Ich hatte mit meinem Vater echte Wölfe gefangen und die Unterhaltung über das Erbe übern hof lag halt in der Luft..“ und dann liess er den Super-Checker raushängen: „und da hab ich mich halt entschieden!“

Rudi hechelte: „Zu outen? Sach ruhig..hechelhechel..“

Chriss lachte, für einem Moment wirkte er selbst wie eine Femme Fatale. Oppenheimer.

Er fragte den Taxi Driver: „Haben sie eine Zigarette?“ Normalerweise raucht er nie.

Er erhielt den glimmstengel zwischen Zeige- und Mittelfinger (wie Frauen rauchen) und zog begierigst, fast verschlingend dadran: „Es ist mir jetzt egal, ob ich mich jetzt wie´n Junge, oder Mädchen verhalte!

Okay, ich bin jetzt in Berlin,

mein Törichtes Verhalten verschlug mich hier nach Berlin!

Aber eigentlich bin ich auch voll der CheKKker!

ABER, aber eigentlich wollte ich mich echt männlich verhalten, um..!“

Rudi unterbrach ihn: „Was ist denn schon echt männlich..“

„Wir sind da!“ rief der taxifahrer knapp.

Chriss drehte sich der Kopf, aber er stieg aus, nahm einen Schluck aus der Pulle, wirbelte dann mit den Händen hoch: Paardy Paardy..

Der Wagen hielt in einer breiten, Schlucht der rachtvoll stuckerierten Berliner Miets-Kasernen; alle gleich hoch, alle 4-5 stockerke.

Davor der von grossen Laubbäumen gesäumte Mehringdamm.

Protzig bot die  Flaniermeile genügend Parkplätze, auf den breiten Bürgersteigen verteilten sich die Stühle und Tische der Cafes, im „schickeren“ teil Kreuzbergs, vor dem Meltta Sundström!

„Du bist echt cool“ meinte Rudi. Christopher umarmte ihn: „Jaa, pardy pardy“

„Aber immer doch!“

Das Sundström hatte einen etwas verstaubten, aber dafür uralten, klassisch-malerischen Charme.

Wie ein Ort der schönen-alten Erinnerungen. Aber das ist nur Schein, unter dem sundström befindet sich immernoch eines der aktuellsten Schwulen-Dissen Berlins! Das Schwuz!

Chriss bestellte sich einen Grog mit Rum: „Ich kann das vertragen“ meinte der 23-jährige.

Rudi streichelte seinen Rücken: „Okay, ich vertraue dir.. okay, jetzt aber mal, du hast Wahnvorstellungen von Echten Wölfen?? Und du bist dir ganz sicher, dass dus nicht mit Mädchen assoziierst? In der Psychologie sind das versteckte Triebe… “

 

Doch Chriss wehrte ab: „Es muss nicht alles trieb-haft sein … und  ..diese Sachen mit meinen Alten, ich will nicht so werden, wie er ist und mensch, ich wollte Veganer werden, ick wollte nicht Tiere abknallen, scheiss bayerische Jagdtradition!“

 

Rudi fragte: „Es muss nicht alles Triebhaft sein??“ und hebte lachend seine Hände, wie zu einer Predigt: „Es muss stehts hell für gottes auge sein“, und die leute am Tisch um chriss lachten. Er zitierte damit die antideutsche Band Egotgronic!

Für Chriss wirkte das verletzend und er war schon besoffen und besaufte sich noch mehr, aber hielt sich eher abweisend.

Rudi merkte das: „Tut mir leid! Aber warum siehst du Wölfe?? Wir sind mitten in der Stadt…“

und brachte, mit zärtlichen Liebkosungen doch irgendwie Chriss zum tanzen.

.

Im Sundström reagierte der abendliche DJ sofort mit seinem „guten“ Musikgeschmack und spielte Egotronic, mit dem passenden Lied: „Es muss stehts hell für gottes auge sein“

Christopher kam ins Dancen, manchmal wirkte s wie ein Schlagen, mitten im Caf´e. Die Party ging weiter!

Sogar kostümierte, in Tanzlaune befindliche Gestalten durchquerten plötzlich das Caf´e Richtung Toiletten. Sie trällerten, waren grell geschminkt, hielten Zigarettenspitzen, in plüschigen, grellgelben Federboas rahmten sich teilweise ihre Gesichter. Bienefühler, Rocknroller-Tollen, Sternburg Pilsener. Neonschrift.

Christophs bester Freund ist schwul: ihm ist es egal, ob er sich wie ein Junge, oder Mödchen verhält. Das feierte er.

Aber dass er Wölfe „sah“, verdrängte er!

Aber er war von natur aus halt immer ein sensibler, weichlicher Typ. Das wollte er auch mal ausleben.

Plotzlich wurde Chriss von Rudi „Gedraggt“. Rote Perrücke gekauft, weintraubenroter Lippenstift und die schon orangene Jacke erbrachten ihm freien Eintritt ins Schwuz!

Ein nettes, buntes Programm spielten die Schwuz-DJ´s. Mal tekkno, dann wieder Hildegard Knef, auch mal Bob Marley, die Menge war fast immer am Tanzen. „ES ist egal, ob du schwul bist“ soll Chriss Rudi zugerufen haben.

Er erinnerte sich auch noch, dass er viel geraucht und Whisky getrunken hatte, dass grosse, maskuline Tunten im Stöckel ihre Schminkkünste präsentierten, sich teilweise richtig gut verwandeln konnten, doch auch in andere Richtung war die Verwandlung stellenweise perfekt!

Stelenweise wurd er von Männern angemacht, wo er erst noch sagte: „Ich bin nicht schwul..oder ist ers doch?“ und beim Rückschlagen der Haare diese Männer sich als Frauen entpuppten, die ihn wiederum für eine Frau hielten.

So eine männliche Frau küßte ihn, „Butchy“ hiess sie, fand sein Küssen total geil .. ..nachdem ihm zuvor eine andere gezeigt hat, wie man richtig küsst (also ohne jetzt zu steif zu sein)!!

Da atmete er auf, aber diese eine grell geschminkte, war das ein Typ? Egal!

Man fragte nicht nach Namen! Er bekam Sekt spendiert.

Die Synth-Band „Nick Noname“ brachte den besoffenen Chriss die geile Spassdemo in Kreuzberg in Erinnerung!

Kreuzberger Nächte sind lang, dan dan dan! Jetzt legte er erst richtig los! Malaria „Kaltes klares Wasser“ in der Originalversion, er hatte es mal gehört und nun laut!

SOO GEIL!!!!!!

„Night of the wolves“ nannte sich die Party.

Hatte Rudi so ausgesucht. Aber der Jägersohn bemerkte es nicht.

elfenbeinhafte Haut stach im ultrviolett-Blauen Licht knall-Blau, fast schon wieder grell-weiss, aus der Tanzmenge heraus.

Dann ertönte plötzlich ein Rock-Song aus den 70ern, der „Ganz egal“ hiess – Chriss sein Leitspruch!

Der Sänger mit einer warmherzigen Stimme sang geilerweise sogar: „Es ist scheiss egal, ob du ´n Junge, odern Mädchen bist..“ und dann ein Song mit irgendwas, wie: „..klar auf der Andrea Doria“. Uns so soll irgendwie auch ein Album heissen… und kippte sich noch einen..

 

viertes Kapitel:

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Plötzlich schwebte er auf einer weissen Wolke. Über ihm der wolkenlose, blaue Himmel, die Wolke über einem Meer aus gelblich-violetten Nebel.

Es ist ein schönes Gefühl. Nur, ist das der Himmel? Ist er tot?

„Bist du im Himmel?“ fragte ihn eine eher weibliche, rauhe Stimme, fast wie, als hätte er sie erwartet!

Acu weia! Auf die Frage, ob er im Himmel war, wurde er immer ausgelacht: „Schmor´ in der Hölle“ rief er der Stimme entgegen!

Dann lachte die Stimme: „Har Har Har! Du weisst wohl nicht, wie es DIR gerade geht! Aber keine Sorge, dir geht es gut..“

„Und ob ich das weiss! Ich werde der bessere Jäger, als Vater sein!“ rief Christopher laut, und aggressiv zurück: „Ich weiss zwar nicht, wo ich bin, aber weiss, wie es mir geht! Und es sieht hier geil aus und..“

Die Stimme räusperte sich dominant. Christopher versuchte sie zu eruieren. Unter der Woilke? Unter der Nebeldecke?

Zu weit weg, vielleicht.

„Bist du shizophren, oder was?“ konterte sie: „Du hast erst gesagt, du stehst zu deiner Weichheit, willst Vegan-Aktivist werden! Wie kannst du dann noch Jäger werden?“

Plötzlich zogen von alles Seiten mächtige, schwarze Gewitterwolken auf, Grau-bis pechschwarze Kumulustürme; Blitzstrotzend, voller Wut & Aggression scheinen sie nur auf ihm zuzusteuern, um ihn zu erfassen, den blauen Himmel über Berlin, or whatever, über ihm zuzuziehen und Stürme ihn nieder zu reissen!

„Wie kommt das??“ Schrie er noch!

Die Stimme lachte schadenfroh: „und du wirfst mir vor, ich träume! Fass dir an die eigene Nase!“ und lachte wie ein schmieriger Gangster: „Har Har Har!“

Er tobte: „Fahr zur Hölle“, doch dabei fiel er von der Wolke! Verlor die Beherrschung,

Er Schrie:“Es tut mir leeeeeeeeeeeeeeeeeid!…….“

„ZU SPÄT!“

„AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!“

Er wachte auf, lag schwer auf was hartem.

Er rieb verschlafen die Augen, blickte auf seinen Körper,

„Mann, war das ein Albtraum! Oh mann, oh gottogott! Bin ich tot? Lebe ich?“ fragte er. Wo immer er auch war.

Er hob den Kopf, befand sich in einem kleinen, unbequemen Köfig, gerade hoch genug, um drin zu sitzen und lang genug, um drin zu schlafen!

Er stöhnte: „Oh Gott, der Alptraum geht also weiter!“ und kippte mit dem Oberkörper zurück!

„Mann, der Boden ist aber hart!…

…und überhaupt..“

er schrie:

„Wer will mich denn jetzt schon wieder verarschen??“

Aber no ansswa

Er tastete sich ab. Er trug noch sein gelbes „Tekkno“ -T-Shirt und die verwaschene blaue Jeans.

Neben ihm, im Käfig, war ein Napf aufgestellt. Etwas Stroh, dass er im Schlaf zur Seite gewälzt hatte!

Hinter den Stangen das Leben war ganz anders, nicht wie man es bei einem eventuellen SM-Betrieb erwarten würde, oder??

Der Käfig befand sich auf einer zum Wintergarten ausgebauten Terrasse, der Anbau war an dem ehemaligen freiluftigen Eingangsbereich mit neo-gotischen Elementen rot-geziegelt, wie der übrige industrielle Altbau mit seinem Halbrundfenstern rot geziegelt war.

Ein sakraler Bau ??

Die Sonne blinzelte über einen weissgekalkten Dachfirst hinweg, lies Chriss selbst in Schtten zurück. Von den Bäumen konnte er nur die Kronen sehen und die Sonne beschien jene, die das Gebäude überragten. Mit einem scharfen Schatten, woran er erahnen konnte, dass es entweder früh am morgen, oder spät abends war.

Über sich das blaue Wolkendach, natürlich begrenzt mit den Gittern und den modernen Iso-Fenstern des Wintergartens!

 

Tanzende Leute! Visuelle Fetzen der Party von gestern zerbrachen diese unerträgliche Stille!!

 

Aber bei genauerer Betrachtung des weissen Dachfirstes fiel ihm auf, dass er die Illusion erscheinen ließ, als ob die porösen Ziegel ein Meer an Rosen hinter mauerförmigen Haltegitter sind, die sich am Dachrand wieder in einzelne Blumen verwandeln!

Das war wieder schön.

Vollkommene Kunst!

Und irgendwie auch wieder psychedelisch.

Doch was in aller Welt hatte er dann in einem Käfig zu suchen?? Er lief rot an, vor Wut!

Die Künstler, die imstande waren, diese Kunstwerke am Dachfirst zu vollbringen, wären sicher niemals zu grausam gewesen!

Wahre Künstler sind sensibel! Warum musste da so surreal geniale Kunst sein, während er da im Käfig saß?

„Die Leute, die wirklich übel sind, sitzen hinter ihrem Schreibtischen und haben meist ganz ganz schlechten Geschmack!“ sagte ihm eine geistige Stimme.

Er wandte sich um. Aber niemand da.

Wohl eine akustische Hallu von gestern.

Aber warum sprach jemand vom kunst-Geschmack?

Hallus kannte er, aber die sagten meist: „Du bist häßlich“, und ähnlichen Dreck !

 

Jetzt fiel ihm auf, dass „Stimmen hören“ nicht böse sein muss – es wirkte nun wie Telepathie !

 

Aber dass er diese Kunst im Knast betrachten musste, ohne zu wissen, was abgeht, ist reine Psychofolter!

Aber gleichzeitig saß er für den Moment still, womöglich wäre ihm die Kunst gar nicht aufgefallen!

„Schön, dass ich diese Kunst bemerkt habe“ meinte der Paardyatze: „Von mir aus könnte Strobo Pop, strobo pop – die Party weitergehen und imitierte das Aufsetzen einer Sonnenbrille und Aufstylen einer Tolle!“

Bis zur Hälfte war der Käfig, der zudem in der linkshinteren Ecke, aus chriss´s Sicht, des Wintergarten gerahmt, stand, von grossen Pflanzenkübeln gerahmt, in dem allerhand Gewürzkräuter wuchsen: Die wilde Malve mit ihren rosa-Lila Blüten, Petersilie, Kresse, aber vor allem gemeiner Beifuß, und das nicht zu knapp!“

Christoph war der gemeine Beifuß als Bratengewürz bekannt!

 

Kapitel 5:

Eine 7rue-M4n-Sh0w

Kurz bei seinem Käftg beginnend führte ein langer Tisch vom Wintergarten weg geradewegs in den Altbau, hellblaues Kreuzgewölbe überspannte den marmornen Boden. War der ca.

8 meter hohe und 10m breite Raum Hauptaufenthalts-Ort des Hauses? Oder ein Hauptraum des Komplexes, in dem er sich befand?

Am anderen Ende stand eine massive Spitzbogentür offen und gab die Sicht auf eine große Küche frei, mit grossen Herden, Abzugshauben und daran herabhängenden Schöpfkellen, Dönerspiess-Teile, grosse Spülbecken. Mannshoch gelb-orange gefliesste Wände.

Ganz hinten am Schluß das Küchenfenster, ein nach oben hin spitz zulaufendes Buntglasfenster. ein Kirchenfenster?

 

Chriss packte die wüt bei dem Gedanken: „Es wirkt nun, als gäbe Jesus, mit der Dornenkrone, illuminerten Haupt, den hier fressenden, mich folternden Leuten, bildlich den Segen, obwohl das mit Sicherheit ganz, ganz anders war! Eine Kirche entweiht man nicht, soweit würde ich nicht gehen!

Aber was seid ihr Denn, eh feigen Vebrecher?“

Er schrie:„Wer hat mich eingesperrt? Wo seid ihr?“

Keine Antwort.

„Wenn ihr glaubt, ihr könntet mir vorgaukeln, dass ihr menschgewordene Wölfe seid, die sich an mir rächen wollen, dann irrt ihr euch! Ich glaube nicht daran, dass das geht!“

Christopher könnte das unglaubliche erahnen!

Aber es kann alles Mögliche passieren!

In diesem Moment vergegenwärtigte sich Chriss schon wieder, dass er in einem Käfig steckte!

Ist das alles Show? Eine True-Man-Show?

Er wusste es nicht! Er sah sich an. Der Film „The True-man-Show“ spielt sich eigentlich hinter der Mattscheibe ab!

Es kann auch was völlig neues passieren, was es bislang noch nie gegeben hatte!

Etwas, in das Funk und Fersehen noch nie vorgedrungen waren.

Was geschieht und geschehen wird muss nicht bekannt werden, es kann sogar niemals bekannt werden!

 

Womöglich hast du zu viel Phantasie und denkst, du bist bei Psychopathen, die dich in einen Käfig sperren und das SM nennen, ungeachtet dessen, dass es nicht freiwillig ist.

 

Aufgezwungene Lust. Eine ganz andere Nummer als Rudis stilles Verlangen ihm selbst gegenüber.

 

Womöglich wurde er entführt! „Hoffentlich sucht die Polizei schon nach mir“ dachte er sich.

Oder war er bei der Polizei?

Würden die ihm einen Napf hinstellen? Sind sie schon so weit?? Da platzte ihm der Kragen:

„Zeigt euch endlich!!!“

 

Plötzlich erntete er Gelächter!

Ein Gelächter, ein unheimlich, rauhstimmiges Gelächter, ein schweres, eins, dass aber auch „schweres beschwingend nehmen kann“,

wie das Gelächter seines Traumes.

Das hörte sich gefährlich an.

Wie im Traum! Träumte er denn noch?

Er trat mit dem nackten Fuß heftig gegen eine Zellenstange & bekam die schmerzliche Antwort.

 

Er mussterte forsch das Interieur ab, schrie: „Zeig dich, du feige …“

Ein Griff von Hinten um sein Hals.

Mit unvorstellbarer Kraft wurde er auch nach hinten gezogen, sein Kopf schlug am Gitter auf.

Der Griff wurde stärker, die Lufte wurde knapp, dennoch röchelte er: „Pass doch auf, du Sau!…“

Daraufhun wurde er von aussen an das Käfiginnere, fast bis zur Bewusstlosigkeit gepresst.

Er sah Punkte. War selbst wie in einer Klemm-Schraube, in die man dünne Heizrohre an der Wand langführt….

Auch als der Griff nach lies, blieb der Halz eingeengt. Es quietschte. Er wurde geschüttelt, sank, der Bewußstlosigkeit nah, zu Boden, fasste sich, röchelte plötzlich los!

Af af af af af af af af !!

Er stand auf, rieb mit seinem Händen die geschundenen Stellen, das Druckgefühl liess nach, er fasste sich am Kopf, sammelte seine Gedanken, drehte sich im Käfig herum, um den Übeltäter, den er in der anderen Ecke des Wintergarten vermutete, zu erspähen. Er erspah ihn nicht, zwischen diesen ganzen Mittelmeergewächs-Büschen.

Aber statt zu verzweifeln, lachte er: „Aber meinen Willen kannst du nicht brechen, du Mistkerl!“

„Ich will gar nicht deinen Willen brechen!“ ertönte die rauhe, sadistische Stimme, nun nicht ganz so rauh und eher weiblich. Wie in seinem Traum.

 

Okay, vergewisserte er sich, hatte der Traum auch zum Teil Wahrheit.

Da entgegnete er: „Na dann lass mich doch raus!!!“

In dem Moment knallte eine schwere Eichentür zur Rechten des Raumes auf. eine junge sonnengebräunte, ca. 1,70 m grosse junge schlanke Frau mit halblangem schwarzem Haar, zartem Gesicht, schwarzer Bluse. Rechts und links quollen zwischen ihren Armen, überladen, ca. 60 cm lange und 40 cm breite undurchsichtige weissen Tüten!

D e Frau trug Halbschuhe, könnte eine Anwältin sein, seine Anwältin?Sie hat ihn nicht bemerkt. Mühsam legte sie ihre Last, ca. 14 Tüten, Fladenbrot rutschte hervor, auf dem lackierten Naturholztisch!

Sie klatschte in die Hände, Licht erglomm, erstrahlte dann den Tisch.

Die Frau Kramte aus einer Handtasche einen kleinen Notizbuch hervor, setzte sich, schrieb konzentriert drin herum!

Machte hektisch Striche!

Aus der hintersten der 2 spitzgibligen Türen auf der rechten Seite, die Christopher komplett erblicken konnte, trat ebenfalls ganz unspektakulär einMann mittleren Alters, braunes, krauses Haar, die Seiten kurzrasiert, schlecht rasiert, ein grellgrünes T-Shirt, weisse Shorts, eineStrick-Hänge-Tasche; um seine linke Hüfte. In seinem rechten Arm hielt er einen grossen Gong; kann genau so gut aus dem Ostgut kommen, blickte kurz durch den Raum, sah sogar den eingesperrten Christopher, wendete sich dann aber der Frau zu, die Notizen machte, als ob alles ganz normal wäre, halt: „Annika, die 200kg Margarine sind soeben auch schon geliefert worden“.

Er klemmte den Gong zwischen 2 Stühle, zog aus der Stricktasche einen Stapel Rechnungen herver und gesellte sich Annika, diese Freute sich:

„Das klappt ja wie am Schnürchen! Das Gesundheitsamt wird uns morgen die Küche abnehmen, Francis.“

christoph wurde wütend, nahm alle Luft zusammen, die er kriegen konnte, plusterte sich so weit auf, wie es der Käfig erlaubte und liess es auf die Zweie los: „IHR PSYYCHOOS!! IHR VERPISSTEN SCHWEINEHUNDE, VERBRECHER, HURENSÖHNE, ARSCHLÖCHER!! Hat euch der Herrgott etwa den Auftrag erteilt, mich hier einzusperren??“

Die zwei bombardierten zuckten zusammen, als befürchten sie das Ende, doch sie fingen sich sehr schnell.

Chriss schrie mit allen Tropeten denen die Scheisse um die Ohren, was war die Antwort?

„Stör uns nicht! Francis und ich unterhalten uns gerade!“

In dem Moment schlug ein vollbärtiger, junger Mann mit roten haaren die Tür rechts neben Chriss auf und polterte in einer Art Tunika in dem Wintergarten. Er quakte anschließend eine unbekannte Sprache, als mühe er sich, Donald Duck zu imitieren.

„HEY!“ schrie Chriss erneut und holte tiel Luft: „ PSSYYYCHOOO!!“

Der Rot-Bärtige schreckte auf, sah chriss, dann sah er zu Francis. Knurrte ihm irgendwas zu, irgendwas zwischen grummelnund knurren. Annika antwortete mit Bellen!

Christopher war erschrocken und dachte: „Haben sich die Wölfe doch in Menschen verwandelt, um sich nun an mir zu rächen??“

Oder hat er doch zu viele Anime, oder science-fiction-Filme, geguckt ???

Scheint wohl wahrscheinlicher zu sein. Wie soll denn das gehen, wölfe in Menschen verwandeln! ??

Die müssten erst mal unsere Sprache lernen und das dauert Jahre!

Also, er sah keinen Grund, Bedenken zu haben, von Wölfen umgeben zu sein!

„Vergeß die Handschuhe nicht, Barbarossa“ rief Annika dem Vollbärtigen zu, der, ebenfalls unbeindruckt von der Situation, zusammen mit Francais, 2 Stühle aus dem Raum entfernte.

Dachte ich mir doch! Astreines Hochdeutsch!

Annika nahm den Gong in die Hand, der zwischen den Stühlen klemmte und verschwand in der selben Tür, aus der sie kam.

 

Da war er alleine. Oder etwa nicht?

Er nahm aus Verzweiflung seinen Napf und haute ihn aus Verzweiflung gegen die zu enggestellten Gitter Richtung Mittelmeerpflanze!“

„Hey, du tust der Pflanze weh!“ rief eine etwas Arroganz mitschwingende Frauenstimme.

Chriss drehte sich um: aus einer Tür linkshinten war soeben eine Frau mit stoppelkurzblonden Haaren hervorgetreten. Sie war grossgewachsen, aber spindeldürr! 2 leidenschaftliche, fast traurige, aber energisch flackernde grün-blaue Augen…

„Hey, dich kenn ich doch!“ stieß Chriss den Schrei einer Bewunderung hervor! Was habe ich in diesem Käfig zu suchen?“

Diese grün-blauen Augen waren diesmal etwas freundlicher. Diesmal trug sie ein knallrosa, uniform-arestiges, langärmliges Jackett, dahinter ein T-shirt, eine Triangel mit verlängertem Ende, eine Art stilisiertes A, es konnte aber auch das stilisierte und verdrehte „P“ des neuen Linkin-Park-Logos sein. Aber niemals das Arbeitsamts-Zeichen, weil das verlängerte A nach rechts unten zeigt, statt nach links unten!

Die junge Frau lachte: „Na? So sieht man sich wieder! Sicher wirst du schon wissen wer dich in diese Lage gebracht hatte!

Mein Name ist übrigens….

 

sechstes Kapitel:

….Cornelia!“

und sie machte einen ganz unscheinbar Knicks, winkelte die rechte Hand in einer wie vorgeschriebener Stellung an“

Das ist überaus höfliches Verhalten. Mutierte Wölfe sind das bestimmt nicht und „was fürn Quatsch“ dachte sich Chriss. Mutierte Wölfe!

Cornelia war so vertrauenserweckend – da sah er nix wölfisches.

Aber womöglich erlag er der crass starken Droge „Rosa Brille“

und erwiederte: „Ja, jetzt red doch mal Tacheles! Wer was, wollt ihr!“

Sie schelte auf den Tisch in der Mitte, dann zur, von chriss aus gesehen, die linke Wand, lief überrascht zur Wand hin und wechselte ins Zimmer, das gegenüber das Zimmer lag, aus dem der Rot-Bärtige mit der Tunika herkam.

Chriss hörte sie Sachen rumräumen, nervösität war in ihrer stimme: „Da ist man sauber & zuverlässig und es liegt doch nichts am gleichem Platz! Wir hatten leider keinen passenderen Schlafplatz für dich und jetzt hat irgendein hyperwitziger

Spassvogel

VOGEL

V O G E L

den Schlüssel verbummelt!“

Cornelia schaute wieder heraus zu chriss, ihre Wangen röteten leicht beschämt auf und fragte:

„Hast du irgendwelche Leute hier gesehn ??…“

„UND OB ich welche gesehn hab!“ meinte er total genervt und stieß die Luft aus: „Die haben..“

„Sag schnell“ untrerbrach Cornelia: „Wo sind sie hin, sonst erwisch ich die Säcke nicht mehr!“

Chriss begriff und deutete auf die Tür, Cornelia eilte hin, liess die Tür offen.

Dann war es still.

Chriss stiess die Luft aus, der Herzschlag normalisierte sich, Amseln und Schwalben flogen über den Wintergarten hinweg.

VOEGEL.

Es war alles wieder einigermaßen ruhig! „Mann, das war ein Abenteuer!“

Jetzt gleich sofort nach Hause und ein heisses Bad, die CD mit den Simpsons-Folgen in den Player und bis zum Morgengrauen Simpsons gucken!

Nach ca. 2 Minuten ertönte Stimmgewirr. Es kam Chriss wie eine Ewigkeit vor. Cornelia platzte herein und steckte den Schlüssel in die linke Wand, öffnete eine der typischen ca. 2-Meter grossen Türen, verschwand dahinter.

Er erschrak: „Lasst mich endlich raus“.

Der Typ mit krausem Haar kam mit 2 Kisten Butter unter einem Arm rein, lächelte Chriss an,

„Mach mal halblang“ meinte er freundlich

kramte mit der anderen in seinem Stoffbeutel, es klimperte!

Cornelia kam aus dem Raum links hervorgeschossen: „Hier, mein neuestes Bild!liches Exhsen-plaae“

Er fühlte sich so schön an die Zituation im Treptower Park erinnert: Das Bild präsentierte die selben plastisch gemalten Lindenblätter, die Chriss schon im Park bestaunen durfte! Ber Baum entwuchs aus der Mitte des Papiers heraus, aus einem aus Rosen geflochtenen Beet, dieses Beet den Rahmen vom Bild bildete!

Sauna mit 4 cm Abstand zu jeder Seite vom Rand angeordnet!

Als hätte das Bild ein weisses passepartout, wobei die Lindenblätter diesen Rosen – Rahmen in einer Weise überragen, als ob der Baum aus dem Papier wächst!

In der Bildmitte erkannte er die 2 Ovale wieder. Sie ruhten tatsächlich auf einem Linden-Ast, eine Bestäubungskerze hing herab.

„Blaue Flügel“ dachte er sich zuerst noch im Park.

Doch er sah durch den Käfig unscharf, blinzelte, kam an das Fußende, wo Cornelia das Bild hielt, schaute wieder hin.

In einem Oval erkannte er ein Gesicht. Es zeigte grob einen kleinen, blondhaarigen Jungen mit strahlend blauen augen.. ..moment, diese Pausbacken.. .. „Bin das ich?“ rief er und lachte!

„Ja!“ lächelte Cornelia zurück.

„Schenkst du mir das?“ fragte der kunstnotgeile Schelm.

Cornelia presste die Lippen zusammen: „Also, ich muss dich wohl bitten..“

„Ja, lasst mich endlich gehen“ meinte chriss entnervt. „Das Rückgeld!“ fiel der Mann mit der Tasche ihm ins Wort.

Meinte er Chriss?

Meinte er Chriss? Cornelia wandte sich dem Mann zu, knurrte ihm was zu, lehnte das Bild an einen der Naturholzstühle.

Chriss war zwar aufgeregt, gleich frei gelassen zu werden, aber er schaute sich das Bild noch zu ende an, in dessen anderen Oval ein von der Schnauze, über die Augen, über den Körper bis zur Schwanzspitze schwarzer WOLF zu sehen war! Ein wahrhaft stolzes Tier!

Als hätte Criss jemand beim fernsehen die Mattscheibe zerschlagen und gerufen: „Das ist kein Film!“

So doll schlug die Wahrheit ins Gesicht! Seine erst völlig phantastischen Vermutungen waren wahr, da waren welche, die hatten was mit Wölfen zu tun!

Die er quälte?

Aber wodurch die Wölfe geflohen waren, sind doch nur Mutmassungen! Niemand sah, wie er die Wölfe zum Ausbrechen brachte!

Die offizielle Version blieb dabei, dass durch eine Sturmbö, die die Steune zerstärte, die Wölfe vom Wagen gefallen waren, wodurch sich der Käfig öffnete.

 

Warum zeigte das Bild einem Baum, der aus einen „dornigen Rahmen“ entwuchs ?????

Er interpretierte es als ein „Käfig“, er selbst erkannte sich wieder, Cornelia zeichnete ihn als einem, der dem „bayerischen Käfig“ entronnen war!

„Ich bilde mir wohl ein, dass ich den Wolf mit DEN ausgebrochenen Wolf interpretiere! Also bin ich wieder mal paranoid! Weil das ist ein Bild! Kunst! Kunst sieht jeder anders!“

 

Doch ist er sich da soo sicher? „ich bin total durch geknallt, ich frage jetzt Cornelia, wie das Bild heisst!“

Sie antwortete: „Break out and discover!“ ihm kam sofort im sinn:

Ausbruch und Entdeckung!

„Geht es um den Ausbruch eines Wolfes?“ fragte er.

„JAA!“ antwortete cornelia!

Chriss bekam ein Schock und schrie: „Warum breche ich da aus? Was hat das mit mir zu tun?“

„Es ist ein Ausbruch von Lust“ antwortete Cornelia.

Achso. Falscher Alarm!

Chriss atmete auf! Die wusste bestimmt nicht, dass er aus Bayern kam. Woher auch? Er hatte´s ihr nicht erzählt!

 

Er dachte: „Lust ist Sexualität! Da hat sie sich wohl in mich verguckt!

Doch der Wolf und er sind in Ovalen gezeichnet. Ovale auf einem Baum ???

Die 2 Ovale, nimmt man sich ihnen zum Gegenstand, in der Betrachtung, entpuppen sich als Fernglas, aus der Perspektive des Gejagten, hinterhältig aus Tannen und Lindenzweigen hervorstechend!!!

Das könnte im Wald von Cham sein !!!

 

Aber der wolf warum ist da ein Wolf !!! auf diesem Bild handelt es von einem Wolf, und Chriss selbst,

eine Fremdbeschreibung seines grössten Geheimnises!

nur er weiss davon.

Chriss versclhangs dem Atem! „Wie…“

„Newstime! Dem Forschungszentrum Schwandorf sind 3 Wölfe entlaufen, ca. 1,80 lang & 1 meter hoch, grau, darunter ein schwarzes Tier. Augenzeugen berichten, einen Wolf mit einer Verletzung von der Schulter über dem linken Arm gesehen zu haben!…“ quäkte ein Radio hinten aus der Küche.

Plötzlich landete was schweres auf seinen Käfig und liess ihn zurückschrecken, er spürte schnelle Luftzüge am Nacken, duckte sich, um Haares breite scharfen Tierkrallen enwischt!!

Sie schienen sich anschliessend so weit reinzurecken, wies das Gatter erlaubte, fuchtelten herum.

Chriss schrie!

Stille. Die Krallen waren weg. Er wagte einen schüchternen Blick nach oben.

Plötzlich sah er Cornelia über sich auf dem Käfig sehen und stieß die Luft aus: „Uff! Du bists nur“

Er stockte.

„DU BISTS NUR??“ Wiederholte er ungläubig seinen eigenen Satz: „Wer was waren diese Tierkrallen?“

Wie ien übermächiges Wesen im kleinen, zierlichen Menschenkörper sah sie auf Chriss herab. Ernst.

Riss sich mit der rechten Hand in einem Satz die Rosa Bluse weg und legte das weisse Top darunter und die blanken Oberarme frei. Das abstrakte A war blau, statt rot wie das vom arbeitsamt, wurde mit dem ebenso abstrakten, aber lesbaren Schriftzug „Alpha“ kommentiert.

„Was willst du von mir..?“ fragte Chriss schüchternd.

„Dir eine Geschichte erzählen“ erwiederte Cornelia, und schien allein beim Konzentrieren dafür zu platzen: „DU HAST MIR DAS LEBEN VERSAUT!!“ fuhr Cornelia ihn an, Chriss entkam auch nur ganz knapp einem Hieb mit ihrer menschlichen Hand, die aber wohl fähig gewesen wär, bis annähernd zum Käfigboden zu kommen!

Ihm stäubten sich die Nackenhaare!

In der Pose eines weiblichen Marine zeigte sie eine tiefrote, aber offen verheilte, sichtbare Wunde, die mindestens 2cm weit ins Fleisch reinragte, von weissen Wolfshaaren durchsetzt,

vom Halsansatz, über die Schulter, dem linken Arm herab, bis an die Hand.

wie nach einer Schlacht. Sie brüllte Chriss an: „Ich hätte draufgehen können!“

Chriss erschrocken: „Wie draufgehen?“

Er konnte immer noch nicht wirklich glauben, dass diese frau der wolf sein könnte.

Da polterte aus dem hintersten Zimmer. Chriss konnte nur seitlich einen hell-gelben Lichtspalt vernehmen,

und Chriss hörte jemanden schimpfen. Er hörte Fetzen, wie: „Arschfotze.. fotzekotzerotze“ „….Jetzt heul nicht..“

Mit einem gewaltigem Satz sprang Cornelia mindestens 5 Meter weit durch den Raum in dieses hinterste Zimmer, doch sie wurde aus diesem Zimmer zurückgeworfen!

Der Lockenkopf-Mann, Francis, sprang aus dem Zimmer heraus, auf Cornelia drauf!

Es entstand ein handfestes Gerangel zwischen den Beiden.

Der etwas kleine, schmächtige Mann rief rot an, man sah seinen Adern an Schläfe, Hals und rechtem Arm hervortreten, der sich bemühte, Cornelia auf den Boden zu drücken, die wild zappelte, bis sie seinen rechten Arm, der auf ihre Schulter drückte, ergriff, und ihr rechtes Bein das linke vom auf ihr hockendem „Francis“ umschlang, ihn destabilisierte und letztlich nach links zu Boden warf!

Sie richtete sich auf und zeigte dabei auch sonst ganz beachtliche drahtige Muskeln!

Der Kerl schrie auf. Cornelia die Hand ergriffen hielt und den ganzen Typ mit aller Kraft auch noch an die Wand presste, zu boden drückte und den Arm verdrehte: Cornelia sah nun so ganz anders aus wie das fast schon sozpädstudimässige Auftreten ganz am angang diesen Tages

Chriss gegenüber.

Feurige (aber keine blanke Wut) zeigende Augen bildeten mit hervortretendem, fletschendem Gebiß bildeten das paradoxe Bild eines Raubtiers, dass wirklich in diesem Menschen zu stecken schien, bzw das Menschliche eher ein Teil des Raubtiers ist, statt umgekehrt.

Die Zähne zusammengebissen, der Sabber tropfte Cornelia von der Lippe, ein überaus spitzer Eckzahn…

…irgendwie sah das ganze Gebiß voll ungewöhnlich aus..

..chriss befühlte seinen eigenen Zahn, während das Opfer voller Erbarmen schrie, so hat Chriss noch nie einen Menschen schreien hören. Er hielt sich die Ohren zu.

Können Menschen so grausam sein?

Er fühlte seinen Zahn: „Ich vermute mal, ja.. “

Als es nachliess, in Wimmern überging und er die Hände von den Ohren nahm, hörte er noch, wie Cornelia: „Game over“ sagte und fügte in dieser dämonischen, aus Chriss Traum entspringenden, knurrigen, männlichen Stimme hinzu: „..falls dus dann überleben wirst!“

Da steckt Macht hinter ihrer Stimme, das hat schon was!

Patriachale, Männliche Macht im Frauenkörper!

Der blonde Kopf wandte sich dem geknasteten, näherte sich auf ca. 3 Meter: „Jetzt zu dir…“

Chriss schielte nochmal auf ihre Zähne, besonders, als sie sprach, fiel ihm der crasse Oberkiefer auf !

Ist das ein leibhafter VAMPIR????

HAT DIESER MENSCH DAS IN DEN GENEN???

Während er das dachte, sah Cornelia ihn an, er sah in ihre schönen blauen, leidenschaftlich – traurigen Augen.

Sie waren halt so schön und er sagte: „Ich finde deine Augen schön. Warum bist du nur so brutal, so wütend??“

„Meine Augen sind schön? Meintest du nicht auch, ich sei eine Bestie??“

Chriss: „Wann soll ich das denn gesagt haben??“

„Du stolze deutsche Eiche, hast deine Männlichkeit beweisen wollen! Vergess aber eins nicht:

Ich bin ein Alpha-Weibchen, das stärkste menines Rudels. Stärker ist nur der Alpha-Gatte und der wird dich zerreissen…“

Chriss meinte gelangweilt: „Jaja, die Männer, die schrecklich-Haarigen Biester! Beantworte doch endlich meine Frage! Wann sagte ich zu dir, dass du ne Bestie bist??“

Cornelia fletschte ihre Zähne, wieder trat das unmenschliche Gebiß hervor und schimpfte: „Hörst du mir überhaupt zu ??“

Chriss im selben gelangweiltem Tonfall, wie gerade eben: „Ich fragte dich, wann ich gesagt haben soll, dass du ne bestie bist….“

Cornelia: „Mein Gatte wird dich zerreißen, und wenn du mir nicht zuhörst, mach ich´ s!“

„Okayokay, ich hör dir zu! Aber erzähle mir nichts von irgendwelchen Wölfen und Rudel-Verhalten! Das erlebe ich jeden Tag!“

Cornelia erschrak: „WAs? Jeden Tag?“

„Jeden tag!“

Aber eins kannst du mir glauben:

„DAss du die Säure, über mich, die Bestie, schüttetest, werde ich dir nie verzeihen…“

Chriss hatte einem Wolf Säure über den Kopf geschüttet. Das konnte nur er wissen!

Er sah Cornelias Gebiß, er sah ihre Muskeln, er erschrak, zitterte, er schaute ungläubis auf und ab und fragte ängstlich

„Bist du ein Wolf?“

Cornelia explodierte vor Wut, ergriff ihm beim Kragen und hebte ihm samt Käfig hoch:

„DOUUU bist ein Wolf!!!!!!!!!!!!!! DUUUUUU warst ein ganz ganz abscheuliches Monster!!“

„bitte bitte, ich war ganz furchtbar naiv, ich war sauer und hab die Wölfe unterschätzt! Sie konnten Käfigstangen durch beissen!!

„Jetzt erkennst du mich wieder, nicht wahr?“ schrie cormelia ihn an.

„Ja!!!!!!!“ schrie chriss: „Du bist dieser schwarze Wolf!“

Cornelia lachte: „Ja, ich bin dieser schwarze Wolf!“

und ich dachte bei dir zu erst, du seihst kein Wolf, das ist so verrückt…

Jetzt rede Ich:

Und das mit deiner Naivität hätte ich dir nie verziehen, wenn es nicht noch ein Wunder gegeben hätte: Also, schwerverletzt vor irgendwelcher Säure, die du über mein Kopf &

Körper schüttetest, streifte ich 2 Tage durch die Wälder…“

Sie nippte schnell ein Glas Wasser und berichtete weiter:

„…. und dann waren da plötzlich diese 4 Badegäste an der Donau…“

warum bist du nicht gleich ins Krankenhaus ???

Cornelia erschrak: „Wie bitte ??? Als Wolf kann ich ja wohl schlecht ins Krankenhaus gehen!“

und gab ihm eine Ohrfeige!

was, du bist WIRKLICH ein wolf ??

Conny: „Na klar, oder was hast du gedacht, warum wir dich hier im Käfig halten, ich mich mit meinen Kolleg@s in wolfs-Sprache unterhalte, mich hier aus dem Stand 5 Meter weit springen siehst und Barbarossa, der mit den roten Haaren, keine zeitgemäße Kleidung trägt! Und ich dir ein Bild zeigte, wie ich dich und mein Rudel mit dem Fernglas beobachtete ! Da müsste dir spätestens ein licht aufgegangen sein, dass ich kein Mensch bin!“

Chrissi: „Dass Wölfe malen können, wusste ich nicht!“

In diesem Moment schlug cornelia die arme vor die brust, betrachtete fasziniert den Bayern und räusperte sich: „Interssant! Aber sonst kennst du .. ..andere Wölfe … in Menschengestalt?“

„Ja! Vor 70 Jahren hatten sie fast di ganze Erde in ein Trümmerfeld verwandelt; Alpha-Tier-Adolf und sein Huren-Rudel!“

„Das glaube ich dir nicht“ entgegnete Cornelia: „vor 70 jahren begann die Zerstörung der Erde erst recht!“

Chriss: „Wieso? Da kam das Wirtschaftswunder..“

So nennt ihr das! Für uns waren und sind die Autobahnen tot bringend!

Chriss: „Autobahnen kommen vom Ober-Wolf Adolf Hitler!“

Cornelia: „Absoluter schwachsinn! Ihr Menschen denkt überhaupt nicht an uns,

IHR zerstört alles, ihr fällt die Bäume, jagd uns wie freiwild, vergiftet die Gewässer, tötet die Rehe, die wir zum Leben brauchen und verdrängt unseren ganzen ursprünglichen Lebensraum,

uns

TIERE!!!!!!!!!

Chriss schrie auf: „Hiillfee! Tiiiiere in Menschengestalt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wir werden alle sterben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Weil es tun fast alle Menschen den Tieren was böses!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und Wenn ihr viele seid, dann bitte tötet nicht meine Freunde, töte mich nicht, ich ernähre mich doch schon vegan!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aber töte nicht meine Freunde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

HAHAHA! lachte Cornelia, ein wenig schadenfroh: „JETZT HABEN DIE MENSCHEN ALSO ANGST! RICHTIG ANGST!!!!!!!!!!

angst

 

ANGST

 

Das Leid, das Menschen verbreiten, wird nicht unbeantwortet bleiben!

Aber ihr habt noch die Chance, euch zu ändern! Wenn sich die Wüsten in Europa ausgebreitet haben, wird es zu spät sein! Und die meisten Wüsten werden durch Tier-Haltung provoziert…aber …. “

Cornelia tänzelte:

„…aber da wir, die Tiere, Gnade kennen, da wir Gnade durch unsere Verwandlung zum Menschen bekamen, kannst du Glück haben!

Ich kann riechen, ob du ehrlich bist, oder nicht, ob du dich vegan ernährst, oder LEICHEN frißt

wir wölfe können das riechen!!!

 

Wärst du nicht vegan, hätte ich dich gleich gekillt, weil du hättest keine gnade gesehen!

nicht nach gedacht“

Chriss schluckte!

Cornelia: „Es hätte alles schlimmer kommen können!!!“

Chriss: „Okayokayokay, ich bin ein Wohlstandskind, ich bin vom rechten Weg abgeglitten,

ihr seid die zeugen der Unschuld!“

.. morgen mach ich weiter, mir tut der Rücken weh, weil ich so lang vorm rechner sitz…

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